Im Land der Fantasie

Im Land der Fantasie

In Krakau gibt es einen Ort, da kann man dem Betondschungel entfliehen und ins Land der Träume eintauchen. Helili heißt dieser Ort, an dem sich nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Leute richtig wohlfühlen.

Wie beginnt die Geschichte von diesem magischen Ort? Erst einmal wie viele andere auch: Joanna wird Mutter, als sie mit ihrem Mann in Dubai lebt. Sie verbringt viel Zeit zusammen mit ihrer Tochter; die beiden haben viel Spaß miteinander. Nur wenn sie in ihrem Heimatland Polen ist, da weiß sie tagsüber nicht so richtig, wohin sie gehen soll. Der Ort, an dem sie und ihre kleine Tochter sich wohlfühlen würden, ist noch nicht erschaffen worden. Joanna beschließt, das zu ändern. Und gründet Helili.

Dass ihr Fantasieland nur so heißen konnte und nicht anders, war von Anfang an klar: Ihre Tochter Helena antwortete, als sie nach ihrem Namen gefragt wurde, stets mit „Helililililili“. Etwas zu lang vielleicht, aber irgendwie doch ganz passend, fand Joanna.

Sie schuf einen Ort, an dem Mütter und Kinder der Reizüberflutung der heutigen Welt für einige Augenblicke den Rücken kehren können. Hier ist es möglich, sich zu konzentrieren – und von selbst auf neue Ideen zu kommen. Die Räume sind minimalistisch eingerichtet, die Möbel und Spielzeuge von ausgewählter Qualität. Jeder Raum ist anders …

In einem herrscht eine Symbiose aus Technik und Natur: Die Wände sind fast komplett schwarz, in der Mitte steht eine Rutsche. Rutscht ein Kind, wirft ein Projektor unterschiedliche Naturszenarien an die Wand, untermalt vom Bienensummen oder vom Meeresrauschen. Natur spielt eine wichtige Rolle im Helili – das drückt sich visuell in den vielen Holzelemente aus. Nichtsdestotrotz darf die Technik nicht zu kurz kommen (wenn auch nur in niedrigen Dosen), denn die gehört zu unserer heutigen Welt nun einmal dazu.

Andere Räume kommen da bodenständiger daher: In einem etwa gibt es Handfeger und Schaufel. Und ein Bügelbrett. Ein anderer ist als Werkstatt eingerichtet. Alle Räume werden gleichermaßen von den Jungen und Mädchen genutzt, die da zu Besuch kommen; darauf legt Joanna großen Wert.

Neben der Zeit zur freien Gestaltung gibt es immer wieder Workshops, Kurse und Events, die Kindern und Eltern neue Impulse bieten: ob nun das von Cosmic Kids Yoga abgeleitete Kinderyoga, bei dem die Kleinen Yogaübungen machen, die sich in eine spannende Geschichte einfügen, oder zum Beispiel beim „Ferienlager“, das kürzlich stattfand und bei dem die Kinder Regenexperimente im Glas gemacht haben und ganz nebenbei erfuhren, wie wichtig Wasser für uns Menschen ist. Oder beim „Survivaltraining“, wo sie lernten, wie man mit einfachsten Mitteln Wasser filtern kann, welche Pflanzen essbar und welche giftig sind und wie man Fährten liest. Es gab auch eine Ausgrabungsstätte, bei der am Ende das Skelett eines T-Rex zusammengesetzt wurde, den die Kinder prompt Stefan tauften.

Dienstag ist der Tag der Unordnung. Hier sitzen die kleinen Teilnehmer an einem Tisch, auf dem Nudeln stehen, verschiedenste Breie und andere essbare Dinge. Hier können sie sich in puncto Tast- und Geschmackssinn so richtig ausprobieren. Hier dürfen, nein sollen, sie sich schmutzig machen. Am Ende werden die Kleinen umgezogen und gehen glücklich nach Hause. Bleibt nur noch eine wichtige Frage: Wer räumt auf? Dafür sorgt Helili – diesmal bleibt nichts an den Müttern hängen.

Generell wird den Eltern hier ein hoher Stellenwert beigemessen: Die Umgebung ist so gestaltet, dass auch sie sich wohl fühlen. Neben einem Café mit vielen Leckereien, die das Elternherz begehrt, gibt es auch eine Zone für das ruhige Arbeiten. Bei Helili steht das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Hier unterstützt man sich gegenseitig, zum Beispiel bei Müttertreffen, wo die eine oder andere immer wieder erleichtert ist zu hören, dass auch andere Eltern eine ähnliche Situation kürzlich selbst durchgemacht haben.

Eine Besonderheit gibt es noch dazu: Bei Geburtstagen, die hier ganz individuell gestaltet werden (so gibt es zum Beispiel Ninjageburtstage oder welche im Stil der Eiskönigin), gratuliert Joanna auch den Eltern. Denn es ist auch ihr Tag. Diese Tradition hat sie aus Holland mitgebracht, dem Land, aus dem ihr Mann stammt.

Seit Neuestem ist der Baukasten QUADRO Evolution Teil von Helili. In seinen Mintfarben fügt er sich perfekt in die von der Natur inspirierte Umgebung ein. Und trotzdem haben die Kleinen ihn sofort entdeckt und gekapert, gleich nachdem Joanna und die mittlerweile fünfeinhalb Jahre alte Helena ihn zusammen aufgebaut haben. Alle, wirklich alle, finden das neue Spielzeug richtig gut. Die Kleinsten rutschen vorsichtig die Minirampe herunter, die Großen hatten gleich einige Ideen: Mithilfe anderer Spielzeugelemente haben sie eine QUADRO Slalomstrecke gebaut. Und einen Tunnel. Die Kinder lassen nicht nur ihre Spielzeugautos heruntersausen, sondern rutschen natürlich auch selbst, und zwar neuerdings im Stehen. Denn wer sagt schon, dass man nur im Sitzen rutschen darf?! Auf Sicherheit haben die Betreuer von Helili selbstverständlich geachtet.

Joanna wollte einen freundlichen, inspirierenden Ort für Eltern und Kinder schaffen. Und das ist ihr auch gelungen. Falls du also mal in Krakau bist, schau dort gerne vorbei. Das Reich von Joanna Klinkenberg findest du hier.

Zum Evolution Baukasten in Mint geht es hier entlang.

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