Darf’s noch ein bisschen mehr sein?

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Wie jeden Morgen eilt Helene zur Arbeit. Glücklich steckt sie den Schlüssel ins Schloss, als sie vor dem Eingang steht, dreht einmal um, öffnet die Tür und betritt ihr Reich: den eigenen Laden, von dem sie schon einige Zeit geträumt hat. Einer von vielen Träumen, die für sie wahr geworden sind. Bevor es losgeht, fegt sie noch kurz den Boden und räumt die Waren in die Regale, damit die Kundschaft, die ihr mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist, alles findet, was das Herz begehrt: Nudeln, dicke wie dünne, spiralförmige und gerade. Und Bulgur – weil er so viele Nährstoffe enthält. Für ihre Kundschaft ist nur das Beste und Gesündeste gut genug. Deshalb nimmt Obst auch einen besonderen Platz ein. Heute gibt es Äpfel, Bananen, Orangen und – passend zur Jahreszeit – Pflaumen.

Kaum hat Helene die Preisliste für den heutigen Tag fein säuberlich mit der Hand geschrieben und sie ausgehängt, klingelt es schon an der Tür. Martha! Immer ist sie die erste Kundin. Und Helenes liebste. Nach einem Plausch über das Wetter, über die Familie und die Annehmlichkeiten des Lebens gehen ein Saft, eine Schachtel Pralinen und ein halbes Pfund Butter über die Ladentheke.

Oh nein! Martha hat ihr Portemonnaie vergessen.

„Macht nichts“, beschwichtigt Helene. Gute Kundinnen lässt sie selbstverständlich anschreiben.

„So viel Vertrauen muss sein.“ Helene reicht Martha ihre Einkaufstüte und verabschiedet sie mit einem Lächeln.

Kurz vor Ladenschluss stürmt noch der letzte Kunde herein, weil er zu Hause kein Salz mehr hat. Als auch er weg ist, schließt Helene ihr Lädchen und denkt sich: Und was, wenn ich heute Abend einen neuen Traum verwirkliche? Einfach so.

Sehnsüchtig wird der Papa erwartet, der von der Arbeit kommt.

„Ich hätte soooo gern ein Piratenschiff“, sagt die kleine Helene. „Ein riesengroßes!“

Ein Piratenschiff, denkt sich der Papa, nichts leichter als das. Er setzt sich an sein Zeichenbrett – immerhin ist er Architekt von Beruf – und entwirft das schönste Piratenschiff, das sich seine beiden Töchter Helene und Martha vorstellen können. Mit breitem Bug, viel Stauraum für Diebesgut in Form von Ananas und Kokosnüssen, Platz für die Mannschaft und – ganz wichtig – einer Brücke, von der Helene durch ihr Fernglas über das weite türkisfarbene Meer schauen kann. Die See ist ruhig – wer weiß, wie lange noch …

Unten im Maschinenraum ackert Kathrin. Als Mutter ist sie mit Helene auf den Weltmeeren unterwegs, seit sie denken kann. Die Begegnungen mit anderen Seeräubern hinterließen Spuren: Eine Augenklappe bedeckt ihr rechtes Auge, ein Tuch schützt sie vor dem Wind und der brennenden Sonne der Südsee.

Doch sie hat nicht nur die Rolle eines Handlangers. Ein paar Tage später verwandelt sie das QUADRO Schiff in einen Barfußpfad: mehrere Quadrate mit Platten, jeweils mit unterschiedlichen Untergründen: Kieselsteine, weiches Gras, nasser Lehm, weiße Bohnen, Mehl und Sägespäne. Das macht nicht nur Spaß und entspannt die Füße nach einem langen Tag als Piratin, sondern bietet ganz unterschiedliche sensorische Erlebnisse. Die Sinne der beiden Mädchen, deren Füße meist in Schuhen stecken, werden hier auf ganz besondere Art stimuliert. Davon profitiert der ganze Körper: der des Seeräubers und der der Krämerin.

Der Vater Architekt, die Mutter Kindertherapeutin, eine größere Tochter mit viel, viel Fantasie und eine kleinere, die immer gern mitmacht: das perfekte Team. Vor allem wenn man QUADRO im Haus hat. So können immer wieder tolle Ideen entstehen. Mitten in Polen, wo die Familie wohnt. Freunde der beiden Mädchen, die zu Besuch kommen, staunen nicht nur über die Rutsche im Wohnzimmer. Als sie Helenes Kaufmannsladen sehen, sind sie begeistert und plündern ihr Sparschwein, um bei ihr frische Waren zu kaufen. Zum Discounter gehen sie nur noch selten: meist wenn es dort ein QUADRO Set zu ergattern gibt. Ihnen fallen noch so viele coole Sachen ein, die sie bauen wollen.

Schon bald werden sie mit ihrer Familie eigene Abenteuer umsetzen!

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