Aber nicht die Rohre stibitzen!

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Noch ganz verschlafen räkelt sich Zoey in ihrem Bettchen, reibt sich mit ihren Händen die Äuglein, schaut in den neuen Tag hinein. Da klingelt es wieder! Menno. So früh am Morgen – wer kann das sein? Es ist noch zu früh zum Aufstehen. Rufus bellt.

Ganz langsam setzt sie ihr linkes Bein auf den Boden. Das rechte geht schon flotter. Zoey geht zum Fenster und sieht den Postboten vor der Tür stehen. Mit zwei riesigen Paketen.

„Tom, schau mal“, ruft sie in Richtung ihres großen Bruders. „Da sind Geschenke!“

Tom murmelt etwas und dreht sich auf die andere Seite. Zoey steht bei ihm am Bett, rüttelt an seinem Arm.

„Nun wach schon auf. Die Pakete sind bestimmt für uns.“

Dass der Faulpelz nicht wach werden will, findet sie nicht gut. Doch es gibt Wichtigeres. Auf Trippelschritten läuft sie in die Diele, in der es nach Kaffee und frischen Brötchen riecht. Sie sieht noch, wie ihre Mutter die Tür schließt und über die Terrassentür nach draußen geht.

„Tom, Tom, nun komm schon.“ Zoey ist wieder am Bett ihres müden Bruders.

„Da stehen zwei Riesenpakete vor der Tür.“

„Sind die für uns?“

Er setzt sich auf, streckt sich. Da Zoey ihm gut zuredet, ist er kurz darauf mit ihr im Garten, wo der Vater gerade die Pakete abgesetzt hat. Als er eins wieder anhebt, sind die Kinder bei ihm.

„Was ist das, Papa? Was ist das?“, schreien sie durcheinander.

„Überraschung!“, ruft Mama aus der Küche. „Kommt schnell rein, dann erzählen wir euch, was wir heute vorhaben.“

So schnell waren die Kinder noch nie fertig mit ihrem Frühstück. Denn in den Kartons ist ein ganzes Haus – mit Rutsche. Das haben sie gerade erfahren. Es muss nur noch zusammengebaut werden.

„Au ja“, ruft Zoey, obwohl sie gar nicht weiß, wie ein ganzes Haus eigentlich in diesen Karton hineinpassen konnte, und will schon wieder in den Garten, um nachzuschauen. Doch Papa ruft sie erstmal an den PC: „Schaut mal hier, das ist die Modelldatenbank von QUADRO. Da können wir uns anschauen, wie das Haus am Ende aussehen wird. Und wenn du hier klickst, kannst du es in alle Richtungen drehen.“

Tom ist jetzt auch mit von der Partie und deutet auf eine andere Konstruktion.

„Und was ist damit?“

„Was soll damit sein?“, fragt Papa.

Doch Zoey hat schon verstanden. „Oh, das ist ja noch viel toller. Ich will das!“

Schnell ist entschieden, dass sie eine echte Burg bauen werden. Und die können sie auch mit einer Rutsche verbinden.

Papa kippt den riesigen Karton auf dem Rasen aus – Hunderte Teile liegen verstreut im Garten. Zoey schnappt sich eine Kupplung und rennt lachend davon, während Tom sich ans Durchzählen macht. Konzentriert zählt er die bunten Rohre und informiert seinen Vater stolz über das Ergebnis. Der geht strategisch an die Sache ran: erstmal einen Überblick verschaffen und dann Schritt für Schritt vorgehen. Aber da hat Zoey schon zwei Rohre mit einer Kupplung verbunden. Dann eine weitere Kupplung und noch ein Rohr. Inspiriert durch seine kleine Schwester nimmt Tom eine QUADRO Platte in die Hand und setzt sie in die Konstruktion ein, die Zoey gebaut hat.

Papa übernimmt wieder das Kommando und erklärt, wer welche Aufgabe hat. Seine Frau sitzt auf dem Bänkchen unter dem Sonnenschirm, beobachtet das Geschehen und schmunzelt darüber, dass ihr Mann vollkommen überfordert ist. Als nun auch Rufus mitten in den Einzelteilen steht und am Dachtextil schnüffelt, hält sie es für den richtigen Augenblick einzuschreiten und klare Anweisungen zu geben: Der Hund wird angebunden. Papa steckt die Teile zusammen. Sie selbst zeigt Tom, wie er den QUADRO Schraubenschlüssel einsetzen kann. Währenddessen verschrauben Zoey und ihr Vater die ersten Teile. Keine Spur mehr vom Durcheinander. Alle sind konzentriert am Aufbauen. Selbst der Hund schaut dem Treiben mit aufgestellten Ohren zu.

„Kleine Pause!“, ruft Mama aus dem Haus und betritt den Garten mit frisch geschnittener Melone und kalter Apfelschorle. „Die haben wir uns alle verdient.“ Alle nicken zufrieden und machen sich über die Erfrischung her, bevor es wieder ans Werk geht.

Tom schaut seinem Vater dabei zu, wie das Modell immer mehr an Form annimmt. Zoey sammelt die Schrauben auf, die der Hund im Garten verstreut hat.

Um die Mittagszeit ist es so weit: Die Konstruktion ist zusammengesteckt. Tom ist stolz wie Oskar. Es fehlen nur noch die Platten und die eine oder andere Schraube. Alle halten inne und bewundern das Werk. Dann geht es mit Vollgas in den Endspurt – mit einem klaren Ziel vor Augen.

Tom testet das Modell im unteren Bereich auf Stabilität. Zoey zeigt ihrem Vater, wo noch eine Schraube fehlt, und Mama deckt den Tisch. Sie hat noch eine zweite Überraschung parat: Zur Feier des Tages soll nämlich gegrillt werden. Ihr Gefühl sagt ihr, dass eine kleine Stärkung demnächst genau richtig kommen würde.

Nur noch ein paar Handgriffe hier und da – fertig! Wie spät ist es eigentlich? Ach, egal.

Mama applaudiert, als die Rutsche an die Konstruktion gesetzt wird. Zoey kann es nicht mehr abwarten und rutscht schon, obwohl noch nicht alles verschraubt ist. Für QUADRO kein Problem. Trotzdem bringt Papa die Sache professionell zu Ende und sorgt dafür, dass alles seine Richtigkeit hat.

Ohne dass es jemandem aufgefallen wäre, ist die letzte Schraube drin. Die Konstruktion ist komplett fertig. Noch während Papa die übrig gebliebenen Schrauben sucht und Mama aus Sicherheitsgründen hier und da eine Platte umgesetzt haben möchte, sind Zoey und Tom volles Rohr am Klettern und Rutschen.

Sie haben es gemeinsam geschafft!

Zum Glück hatte es zwischendurch eine Stulle gegeben, denn als Mama den Grill anschmeißt, merkt sie, dass es schon drei Uhr ist. Den Kindern ist das egal. Die sind gerade dabei, den Nachbarsgeschwistern Max und Lara ihre Burg zu präsentieren. Zoey erzählt aufgeregt, wie sie das Modell aufgebaut haben. Tom flunkert ein bisschen, als er sagt, dass Papa nur ihre Anweisungen befolgt hat. Die Stimmung ist gut und Mama ruft die Eltern vom kleinen Max und von Lara an, dass sie auch rüberkommen sollen. Sie bringen einen Salat und Getränke mit. Die beiden Familien sitzen nach dem Essen zusammen am Tisch und schauen ihren Kindern beim Spielen zu.

Was für ein toller Tag.

Und am Abend, da gibt es nicht einmal Diskussionen darüber, dass jetzt Schlafenszeit ist. Zoey und Tom sinken zufrieden und ausgeglichen in einen tiefen Schlaf.

Nur Papa hat noch keinen Feierabend. Der Hund war seit dem Morgen nicht mehr draußen – und niemand hat es gemerkt! Vor lauter Aufregung haben sie den Ärmsten vergessen! Papa dreht noch eine Runde im Park und setzt sich dort auf die Bank. Am Horizont leuchtet die Sonne ganz in Orange. Auf der Seite quadroshop.de entdeckt er, dass man mit QUADRO auch Eigenkreationen erstellen kann – mit dem kostenlosen QUADRO Computerprogramm.

Nach seiner Rückkehr berichtet er seiner Frau davon. Den beiden ist sofort klar, dass sie die heutige Aktion unbedingt wiederholen müssen – mit eigenen Ideen.

… und als irgendwann der Herbst kommt, gibt Mama wieder klare Anweisungen, denn der Umzug des QUADRO Klettergerüstes ins Haus steht an. Im Kinderzimmer soll es stehen. Natürlich wieder mit korrekt gesetzten Platten und allem Drum und Dran. Und vielleicht gibt es noch ein paar letzte Würstchen vom Grill …

Und die Moral von der Geschicht’?

QUADRO bedeutet nicht nur spielen und klettern. Sondern auch gemeinsam mit der Familie zu bauen. Wenn alle mitmachen – nicht nur die Eltern, sondern vielleicht auch Oma und Opa und vor allem die Kleinen – wird der Aufbau zu einem richtigen Event, an dem alle Spaß haben.

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